Die Gesundheit der Frau wird im Laufe ihres Lebens durch komplexe Wechselwirkungen zwischen dem vegetativen Nerven-, Hormon- und dem Immunsystem beeinflusst. Das kann bereits schon in der Pubertät mit zyklischen Hormonschwankungen beginnen und sich auf den übrigen Körper, wie z. B. Muskeln und Bänder stark auswirken. Dies kann schon von Beginn an zu Menstruationsschmerzen und -Störungen führen. Weiter umfasst es Beckenbodendysfunktionen, Unterleibs- und Bauchschmerzen, Endometriose, Organsenkungen, Inkontinenz, Vaginismus, Schmerzen beim Verkehr, Beschwerden in der weiblichen Brust, Eierstockzysten, das polyzystische Ovarial-Syndrom, wiederkehrende Blasenentzündungen, Wechseljahrbeschwerden oder allgemeine Erschöpfungszustände.
Auch können viele Beschwerden vor, während oder nach der Schwangerschaft entstehen, wie z.B. Kinderwunsch, Schwangerschaftsbeschwerden (Sodbrennen, Übelkeit, Druckgefühl, Rückenschmerzen…) aber auch Verletzungen während der Geburt oder bei Kaiserschnitt.
Ich unterstütze Sie osteopathisch auch bei geburtsvorbereitenden Maßnahmen, zur Erleichterung des Babys beim Durchtritt durch das Becken (Geburtskanal), sowie durch einen Check-Up nach der Geburt und zur Unterstützung bei Rückbildung und Stillen.
Sie bekommen von mir für Ihre Befindlichkeiten ein speziell zugeschnittenes Übungsprogramm aus den Bereichen Physiotherapie und Bewegungstherapie, Ernährung speziell auf die Hormone abgestimmt…
Allostase (zusammengesetzt aus dem Griechischen allo für variabel und stase für stehend, meist wörtlich mit Erreichen von Stabilität durch Änderung übersetzt) beschreibt den Prozess, durch den der Körper in Anforderungssituationen (Stress) durch physiologische und psychologische Verhaltensänderungen eine – auch zukünftige Belastungen einbeziehende – Stabilität aufrechterhält. Diese Anpassungsreaktion ist zunächst grundsätzlich adaptiv (lat. „adaptare“ anpassen“). Bei größerer, nicht mehr zu bewältigender Belastung, z.B. extremen körperlichen Anforderungen, kann es jedoch zur „Abnutzung“ und damit zur Verringerung kommen. (Quelle: Wikipedia)
Ich biete Ihnen, im Rahmen meiner Fortbildungen ein Allostase-Reset-Programm an. Nach einer genauen osteopathischen Befundung (Anamnese, körperliche Untersuchung und das Einfließen vorhandenen klinischen schulmedizinischen Befunden), erhalten Sie einen „speziellen Kompass“ der Ihnen alle Informationen und genaue Anleitungen in den jeweiligen Bereichen gibt und Sie werden in bestimmten Abständen mit manuellen osteopathischen Behandlungen unterstützt.
Stressbewältigung und seelischer Ausgleich sind in unserem Alltag wichtig, denn anhaltende Belastungen und Ungleichgewicht können gravierende Auswirkungen auf das Gehirn haben. Es fällt uns zunehmend schwer, Aufgaben zu bewältigen und die Immunaktivität ist oft nachhaltig beeinträchtigt. Chronischer Dauerstress kann zu Depression oder Erschöpfung führen. Er beeinflusst das Immunsystem und führt im Extremfall zu chronischer Entzündung des Gehirns und vielen anderen Krankheitsbildern.
Ich erkläre Ihnen die Polyvagal-Theorie nach Stephen Porges, was sind „Ressourcen“ und was bedeutet „Selbstfürsorge.“
Ein mögliches therapeutisches Ziel ist die Neuordnung ihres psychovegetativen Systems – wir nennen das Reset. Wenn Sie verstehen, wie unser vegetatives Nervensystem funktioniert, wird der Einstieg in die Veränderung klarer.
Die Informationen sind nicht zur Diagnose oder Selbsttherapie bestimmt. Sie sind eine Hilfe, um mit ihrem Therapeuten und ihrem sozialen Umfeld einen Weg zur Heilung zu finden.
Eine unterstützende manuelle osteopathische Behandlung kann in diesem Bereich z.B. sein: die H-H-N-Achse (Hypothalamus-Hypophyse-Nebenniere-Achse), Vagus-Behandlung, Sympathikus-Behandlung…
Metabolismus ist ein anders Wort für Stoffwechsel. Der Stoffwechsel ist der Weg und die Geschwindigkeit, mit der der Körper Kalorien in Energie umwandelt.
Was bedeutet Metabolisch „krank“ sein? Es ist eine Funktionsstörung, bei der der Körper nicht mehr fließend Energie aus der Nahrung gewinnen und nutzen kann. Diese Unfähigkeit kann zu einer Reihe von Störungen, wie Insulinresistenz, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, usw. Diese Zustände sind Risikofaktoren für z.B. Fettleibigkeit (Adipositas), Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Alzheimer, Parkinson und Fettleber.
Symptome des Metabolischen Syndroms: Schnelle Ermüdung, Bluthochdruck, chronische entzündliche mehrere Gelenke, Nicht-Alkoholische Fettleber, Prädiabetes, starke zentrale Fettleibigkeit, Polyzystisches Ovarialsyndrom bei Frauen, Erektile Dysfunktionen bei Männern…
Zum Metabolischen-Kompass bekommen Sie zusätzlich einen Plan mit einer genauen Anleitung über Ernährung, Sport, Fastenzeiten und Vitalstofftherapie.
Zusätzlich begleite ich Sie mit manuellen osteopathischen Techniken in den Bereichen: Schilddrüse, Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen, Dünn -und Dickdarm…und was die osteopathische Befundung anzeigt.
Wenn wir über das „Immunsystem“ sprechen, wird ein fantastisches komplexes Netzwerk von Organen, Zellen und Molekülen beschrieben, dass uns vor Infektionen und Krankheiten schützt. Wenn das Immunsystem so funktioniert, wie es sollte, erkennt es abnormale Zellen, schädliche „Krankheitserreger“ und zerstört sie. Unter „Krankheitserreger“ versteht man alles, was eine Infektion verursachen kann, wie z.B. Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze. Das Immunsystem hat sich auch entwickelt, um z.B. Krebszellen zu erkennen und zu zerstören.
Sie erhalten in diesem Kompass Informationen über das Immunsystem, das Mikrobiom, Leaky Gut, Low Grade Inflammation, Postprandiale Entzündung, Tierisches Eiweiß… und eine Anleitung wie Sie sich ein flexibles Immunsystem aneignen können.
Manuelle osteopathische Techniken werden gezielt eingesetzt bei allen lymphatischen Organen des Immunsystems, z.B. bei Lymphknoten und-bahnen, Thymus, Milz, Darm, Vagus-Nerv…
Zwischen Zähnen, Kiefergelenk und Nackenmuskulatur, Wirbelsäule, dem Becken, Organen sowie Emotionen und Stress bestehen vielfältige Zusammenhänge. Wünschenswert und der Schlüssel zum Erfolg wäre eine Zusammenarbeit des Zahnarztes und der Osteopathie.
Schmerzen im Kieferbereich können verursacht z.B. durch einen einseitigen Biss entstehen. Der Körper versucht trotzdem, dass die Zähne perfekt zusammenzubeißen, dies führt dazu, dass der Kopf durch diese Umstände unwillkürlich in einer anderen Position gehalten wird, die Halswirbelsäule wird anders belastet und die Brust- uns Lendenwirbelsäule muss diese Veränderung ausgleichen.
Weitere Folgen können Beckenschiefstand und Blockaden des Iliosakralgelenks, Hüftprobleme, Fuß- und Knieschmerzen sein. Umgekehrt kann eine Fußverletzung durch veränderte Belastungen der aufsteigenden Kette (Knie, Becken, Wirbelsäule, Kopf) zu Fehlbelastungen im Kiefergelenk, Veränderungen der Zahnkontakte und Kaumuskelverspannungen sowie Kopfschmerzen und Migräne kommen.
Folge von Geburtstrauma können unter Umständen die Halswirbelsäule und Schädelbasis beeinträchtigen, sodass Jahre später die Entstehung von Kiefergelenksstörungen begünstigt werden.
Die osteopathische Behandlung des Kiefergelenkes beinhaltet spezifische Techniken des Kiefergelenkes, aber auch andere Strukturen des Körpers.
Unterstützend bekommen Sie von mir ein Repertoire an Techniken zur Stressreduzierung und aus den Bereichen Physiotherapie und Bewegungstherapie an die Hand.
Mit dieser Ausbildung habe ich bei Norbert Neumann B.SC. D.O. meine Kenntnisse in der craniosakralen Osteopathie erweitert und vertieft. Der Fokus liegt noch stärker auf der Verbindung zwischen Psyche und Körper. Der Therapeut versucht hier auf das körperliche Befinden, welches eventuell seelischen Einflüssen unterliegt, einzugehen und das Zusammenspiel beider Komponenten wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Jedem sind schon Sätze über die Lippen gekommen, wie: „Die Last auf den Schultern Tragen.“, „Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen.“, Das schlägt mir auf den Magen.“, „Das nimmt mir die Luft zum Atmen.“oder „Das geht mir an die Nieren.“
Diese Sätze beschreiben schon den Zusammenhang zwischen emotionaler und körperlicher Reaktion. Tatsächlich stehen bestimmte Körperregionen und Organe mit verschiedenen Hirn-Areale und Gefühlen in Verbindung.
Die Ausbildung verfeinert das Erspüren, Fühlen und Wahrnehmen der Strukturen, Energien und Strömungen des Körpers.
Sprechen Sie mich bei Interesse einfach an!
Mit meinem Zertifikat zum Führen des Titels „Angewandte Osteopathie“ biete ich Ihnen osteopathische Behandlungen an, wie z.B. bei Bandscheibenvorfällen, Sportverletzungen, Kopfschmerzen und Migräne, Faszienläsionen, etc. Siehe Fortbildungen.
Ein Zitat von Andrew Taylor Still lautet:
„Leben ist Bewegung. Dort wo Bewegung gestört ist, beginnt Krankheit.“
Dieser bildhafte Satz soll Ziel und Grundlage osteopathischen Denkens und Handelns deutlich werden lassen!
Dies geht auf Aristoteles (384 v.Chr.) zurück, von dem schon folgendes Zitat überliefert wurde:
„Das Leben besteht in der Bewegung.“ Der griechische Philosoph wusste genau, wie er auf die klügsten Gedanken kam: Indem er seinen Körper beim Philosophieren durch die Wandelhallen bewegte, bewegte er auch seinen Geist – und die Ideen.
Auf die heutige Zeit Schlicht und einfach übertragen: „Wer läuft, tut Körper und Geist etwas Gutes.“
Auch Leonardo DaVinci (1452-1519) sagte: „Alles Leben ist Bewegung und Bewegung ist Leben.“
Der Großteil seines Lebens verbringt der Mensch in der heutigen Zeit in sitzender Position und somit gewinnt die Aussage „Leben ist Bewegung“ zunehmend an Bedeutung.
Wir wissen alle, dass längeres Sitzen dem Körper nicht guttut und unser Körper auch nicht für längeres Sitzen geschaffen ist. Er braucht regelmäßige Bewegung, um in Schwung zu bleiben, damit alle Körpersysteme auch eine gute optimale Versorgung bekommen.
Gerne erstelle ich Ihnen für Ihre persönlichen Beschwerden, ein individuelles Trainingsprogramm aus meinem Repertoire der Physiotherapie und Bewegungstherapie zusammen.